Unternehmen geraten zunehmen unter Druck, sich wissenschaftsbasierte Klimaziele zu setzen. Die verfügbaren Verfahren zur Zielvalidierung sind aufwändig und in ihren Anforderungen fortlaufend in Bewegung – zugleich steigen die regulatorischen Anforderungen an die Kommunikation etwaiger Ziele.
Die VIS ist aus der Arbeit an genau dieser Stelle entstanden. Drei Überzeugungen liegen ihr zugrunde:
- Ein Zielwert, den ein Unternehmen nicht nachrechnen kann und der sich nicht wissenschaftlich ableiten lässt, funktioniert nicht. Die Herleitung gehört offengelegt.
- Anforderungen sollten aus dem Recht bzw. den wissenschaftlichen Modellen folgen, dass sie erfüllen sollen — nicht aus der Vorstellung, was zusätzlich wünschenswert wäre.
- Ein Standard muss planbar sein. Wer heute ein Ziel setzt, muss wissen, woran er gemessen wird.
